Barrierefreie Websites für Kommunen · Ulm & Alb-Donau-Kreis

Kommunale Informationen, die ankommen

Ob Website, Amtsblatt, PDF oder Aushang im Rathaus: Eine Kommune informiert Menschen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen. Ich entwickle barrierefreie Gemeindewebsites, die diese Vielfalt mitdenken – technisch nach EN 301 549, redaktionell so aufgebaut, dass Ihre Verwaltung sie selbst pflegen kann.

  • Kommunale Kommunikation

    Eine Kommune informiert auf vielen Wegen

    Bekanntmachungen, Amtsblatt, Formulare, Ratsinformationen, Veranstaltungshinweise: Kommunale Kommunikation begleitet den Alltag vor Ort. Manche Menschen lesen diese Informationen am Bildschirm, andere in der gedruckten Ausgabe. Manche nutzen technische Hilfsmittel, andere profitieren von einfacherer Sprache oder einer zusätzlichen Form der Vermittlung.

    So werden Informationen genutzt

    • Ein PDF wird mit einem Screenreader vorgelesen.
    • Ein Formular wird auf 200 % vergrößert.
    • Die Navigation wird ausschließlich mit der Tastatur bedient.
    • Eine Bekanntmachung wird in einfacherer Sprache verständlich.
    • Ein Video wird durch Gebärdensprache ergänzt.
    • Das Amtsblatt wird zu Hause in Ruhe gelesen.

Barrierefreie Gemeindewebsite

Die Website als zentraler Ort

Auf der Website Ihrer Gemeinde laufen viele Wege zusammen: das Amtsblatt als Download, Formulare, Ratsinformationen, Termine und Ansprechpersonen. Deshalb setze ich hier an – und entwickle Websites, die für möglichst viele Menschen nutzbar sind.

Barrierefrei nach Standard

Umsetzung nach EN 301 549 bzw. WCAG 2.1 auf Stufe AA: saubere Seitenstruktur, ausreichende Kontraste, vollständige Tastaturbedienung. Getestet mit Tastatur und Screenreader, nicht nur mit automatischen Prüftools.

Klare Struktur

Inhalte, die Bürgerinnen und Bürger schnell finden: eine verständliche Navigation, aussagekräftige Überschriften und Linktexte, eine übersichtliche Startseite.

Selbst pflegbar

Individuell entwickelt auf Basis von WordPress. Ihre Verwaltung pflegt Inhalte selbst, ohne dabei versehentlich Barrieren einzubauen.

Erklärung zur Barrierefreiheit

Eine vollständige Erklärung zur Barrierefreiheit mit Feedback-Möglichkeit, wie sie für öffentliche Stellen vorgesehen ist.

Beratung

Unterschiedliche Wege. Unterschiedliche Möglichkeiten

Barrierefreiheit endet nicht an der Website. Hier finden Sie, wie ich Sie bei weiteren Themen unterstütze – und wo ich Ihnen spezialisierte Partner empfehle.

Informationen, die auch digital zugänglich bleiben

Ratsinformationen, Formulare und Bekanntmachungen werden häufig als PDF veröffentlicht – und gehören damit zum Inhalt Ihrer Website. Barrierefrei erstellte PDFs lassen sich zum Beispiel mit Screenreadern besser lesen und mit unterschiedlichen Hilfsmitteln nutzen. Ich berate Sie, welche Dokumente betroffen sind, wann eine HTML-Seite die bessere Lösung ist und worauf Sie bei Erstellung und Beauftragung achten sollten.

Das Amtsblatt ist mehr als eine Veröffentlichung

Für viele Menschen ist das Amtsblatt die wichtigste Quelle für Entscheidungen, Bekanntmachungen und das Geschehen vor Ort. Eine klare Struktur, gut lesbare Inhalte und eine zugängliche digitale Ausgabe helfen, dass diese Informationen möglichst viele erreichen. Ich berate Sie zu Aufbau und Lesbarkeit, zur digitalen Ausgabe und dazu, wie das Amtsblatt sinnvoll in Ihre Website eingebunden wird.

Komplexe Themen verständlich vermitteln

Verwaltungssprache, rechtliche Zusammenhänge und umfangreiche Informationen werden schnell unübersichtlich. Dabei lohnt eine Unterscheidung: Verständliche Sprache macht Texte für alle zugänglicher. Leichte Sprache folgt eigenen Regeln und richtet sich an Menschen, die mit schwerer Sprache Schwierigkeiten haben. Auf der Website sorge ich für eine verständliche Struktur mit kurzen Abschnitten, klaren Überschriften und eindeutigen Linktexten. Für Texte in leichter Sprache empfehle ich spezialisierte Übersetzerinnen und Übersetzer.

Informationen können verschiedene Formen haben

Für viele gehörlose Menschen ist die Deutsche Gebärdensprache (DGS) die Erstsprache. Videos in DGS sind deshalb eine wertvolle Ergänzung zu geschriebenen Inhalten. Ob und wo über die Startseite hinaus weitere Angebote sinnvoll sind, hängt von Ihren Inhalten ab – und von den Menschen, die Sie erreichen möchten.
  • Rechtlicher Rahmen

    Was für Kommunen in Baden-Württemberg gilt

    Websites öffentlicher Stellen in Baden-Württemberg müssen nach § 10 des Landes-Behindertengleichstellungsgesetzes (L-BGG) barrierefrei sein. Die technischen Anforderungen ergeben sich aus der BITV 2.0 und der europäischen Norm EN 301 549. Im Alltag bedeutet das vor allem:

    • Die Website ist barrierefrei gestaltet und bedienbar.
    • Auch veröffentlichte Dokumente wie PDFs gehören dazu.
    • Es gibt eine Erklärung zur Barrierefreiheit mit Feedback-Möglichkeit.
    • Die Startseite bietet Erläuterungen in Deutscher Gebärdensprache und in leichter Sprache.

    Dieser Überblick ersetzt keine Rechtsberatung.

Ablauf

So arbeite ich mit Kommunen

Kennenlernen & Bestandsaufnahme

Wir sprechen über Ihre Gemeinde, Ihre Inhalte und Ihre Ziele. Auf Wunsch prüfe ich vorab Ihre bestehende Website auf die wichtigsten Barrieren.

Konzept & Struktur

Wir ordnen Inhalte, Navigation und Zuständigkeiten. Bei Bedarf beziehen wir Partner für Leichte Sprache oder Gebärdensprache frühzeitig ein.

Design & Entwicklung

Ich gestalte und entwickle Ihre Website individuell und teste sie laufend auf Barrierefreiheit. Auf der Website sorge ich für eine verständliche Struktur mit kurzen Abschnitten, klaren Überschriften und eindeutigen Linktexten. Für Texte in leichter Sprache empfehle ich spezialisierte Übersetzerinnen und Übersetzer

Übergabe

Zum Start erhält Ihre Redaktion eine persönliche Einführung: Wie werden Inhalte gepflegt, Bilder beschriftet und Dokumente eingebunden, ohne neue Barrieren zu schaffen?

Begleitung

Barrierefreiheit ist kein einmaliger Zustand. Inhalte kommen hinzu, WordPress und Erweiterungen erhalten Updates. Auf Wunsch betreue ich Ihre Website auch nach dem Launch – mit regelmäßiger Wartung und einem festen Ansprechpartner.

KI als Unterstützung

KI kann auch kommunale Mitarbeitende im Arbeitsalltag unterstützen – etwa beim Formulieren, Prüfen und Zusammenfassen von Informationen oder bei der Erstellung von Alt-Texten. Sie kann Arbeitsschritte erleichtern und Zeit sparen. Ich zeige, was dabei möglich ist, unterstütze bei der Auswahl geeigneter Anwendungen und entwickle passende Prompts für den konkreten Arbeitsalltag. Die Verantwortung bleibt dabei bei den Menschen.
Erster Schritt

Wie barrierefrei ist Ihre Website heute?

Sie möchten zunächst wissen, wo Ihre Gemeinde steht? Ich prüfe Ihre bestehende Website auf die wichtigsten Barrieren und zeige Ihnen, wo Handlungsbedarf besteht – als Grundlage für alle weiteren Entscheidungen.